Generation Z

Nicht nur unter Generation Z sind die zwischen 1995 und 2010 Geborenen bekannt, sondern auch als Generation YouTube. Entstanden ist dieser Beiname durch den immer größer gewordenen Einfluss sogenannter Influencer, die durch ihre YouTube Videos und Tutorials Bekanntheit erlangt haben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Generation Z mit Abstand am meisten Videos und Serien streamt im Vergleich zu anderen Generationen, immerhin 22 Stunden pro Woche im Durchschnitt.

Da diese Generation ständig online ist und immens viel Zeit am Smartphone verbringt, werden Facebook, Instagram, Snapchat und auch Twitter mehrmals täglich bis hin zu ununterbrochen benutzt. Anders als in anderen Generationen findet die Selbstverwirklichung deshalb nicht mehr im Job statt, sondern vielmehr in der Freizeit mit Hilfe von oder auch in sozialen Netzwerken.

Sich präsentieren und von der Masse abheben, das ist das Ziel der “GenZ” und deshalb schätzen sie auch personalisierte Erlebnisse, sowie limitierte Auflagen und Kollektionen beim Online Einkauf. Je persönlicher und individueller, desto besser. Deshalb wird Werbung erst relevant und interessant, sobald sie einen echten Mehrwert für den Nutzer bietet, klassische Werbung ist verpönt. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Authentizität und das Einhalten der Werbeversprechen, da sonst die Glaubwürdigkeit massiv leidet und die Nutzer wegführt zum Wettbewerb.

Obwohl ihr Leben zu großen Teilen online stattfindet, teilen sich beim Thema “Einkauf” die Lager. Zum einen schätzen die Jugendlichen die Bequemlichkeit des Online-Einkaufs, andrerseits haben ansprechende Geschäfte und einzigartige Produkte einen hohen Trendfaktor und laden zum Stöbern ein. Auch die Möglichkeit online zu kaufen und im Geschäft abzuholen (“Click & collect”) wird sehr gerne genutzt, da der Nutzer die Ware live anfassen, testen und mit allen Sinnen wahrnehmen kann. Diese Vorliebe darf nicht in Vergessenheit geraten.

Aktuell macht die Generation Z einen Anteil von 10 % der deutschen Bevölkerung aus und wird somit durch den Eintritt in den Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren als potenzieller Kunde mit genug Kaufkraft immer wichtiger. Auch wenn diese Generationen nicht den Wohlstand ihrer Eltern erreichen wird, strebt die Generation Z nach freier Entfaltung. Umweltthemen und und andere Unsicherheiten beeinflussen ihre Kaufentscheidungen und sollten somit jetzt und in Zukunft noch mehr berücksichtigt werden.

Quelle: absolventa // GenZ Report - Criteo